Mittwoch, 11. Juni 2014

Kapitel 4, Teil 1



Kapitel IV



84. Sonne 2. Zyklus im Jahre 436 nach Wovoka



In der Stadt Nanpur im Königreich Morak.



Eigentlich wollte Casi, vom Vorfall heute Morgen, nichts erzählen. Doch als die Mutter gefragt  hatte, warum sie so früh wieder zurück sind, hatte Celli aus Frust alles erzählt. Man konnte bei der Schilderung spüren wie er Casi dafür verantwortlich machte, dass er noch nicht von der Gilde genommen wurde. Sonst war Celli ein verschwiegener Typ. Und er auch die Reaktion der Mutter war für Celli nicht befriedigend. Ihre Sorge ging vor allem um das Wohlsein von Casi. Aber jetzt, zum Abendbrot, würde er Alles seinen Vater erzählen müssen. Die besorgten Blicke der Mutter sind seinem Vater nicht entgangen. Nun saßen sie alle am Tisch. „Was ist los?“ kam schon die Frage. Doch bevor er antworten konnte polterte schon Celli wieder los. In der Hoffnung bei Ihm mehr Verständnis zu bekommen. Er hörte sich die Geschichte erst mal an und verzog keine Mine. Am Ende schwieg er eine Weile. Dann setzte er zum reden an. Wurde aber durch klopfen an der Tür gebremst. „Wer stört den zur späten Stunde?“ waren stattdessen seine Worte. Er stand auf und ging zur Tür und öffnete einen Spalt. Man konnte vom Tisch nicht erkennen wer davor stand. „Wohnt hier ein Casi?“ hörten sie die Frage. „Wir müssten mit ihm reden.“ „Ähm ja, kommen sie doch herein“ sagte er und machte die Tür ganz auf. Jetzt sahen sie die drei Mönche. Es waren die Selben, die sie heute Morgen etwas Abseits stehen gesehen haben. „Setzten sie sich bitte meine Herren“ sagte der Vater und wies sie zu den Stühlen. „Danke“ sagte der Mönch mit der bunten Kordel. „Ich bin Großmeister Tuscus und meine Begleiter, Bruder Acaraho und Bruder Laogh.“ Bruder Acaraho  hatte ein fremdartiges Aussehen. Sein Gesicht ist mit Symbolen tätowiert. Als er merkte dass man ihn erstaunt anschaute, meinte er nur „Ich komme aus Jalahay.“ Diese Erklärung half ihnen nicht wirklich weiter. Keiner kannte oder hat von diesen Ort jemals gehört. „Kann ich Ihnen was zu Essen oder Trinken anbieten?“ frug die Mutter. „Danke nein, gute Frau“ erwiderte Großmeister Tuscus „wir haben schon Abendbrot gehabt.“ „Unser Anliegen betrifft den Vorfall heute Morgen. Ich gehe davon aus, ihr Sohn Casi hat ihnen schon alles erzählt.“ „Eigentlich war das sein Bruder, der uns die Geschichte erzählt hat“ gab der Vater zur Antwort. „Ist es so?“ bemerkte Tuscus mit einen Stirnrunzeln „so wird es wohl sein! Doch wollen wir von dir Casi wissen, was du dabei gespürt hast?“ Casi merkte wie alle Augenpaare ihn anstarrten. Zögerlich fing er an zu erzählen „Es kam plötzlich und schmerzte ganz gewaltig. Ich war regungslos und konnte nicht mehr denken. Bevor ich dann mein Bewusstsein verloren habe, hörte ich eine Stimme. Ich habe zwar kein Wort verstanden, aber es  war als würde sie was beschwören.“ Der Gesichtsausdruck der Mutter wirkte nun noch besorgter als vorher. Auch sein Vater schien erst jetzt zu merken, was da abgelaufen ist. „Mhm, wie ich es mir gedacht habe“ unterbrach Tuscus die bedrückende Stimmung „ du hast wirklich eine Beschwörungsformel gehört. Die wurde gegen die Ursache der Schmerzen beschworen. Das war ich.“ Nun schauten die drei Anderen seiner Familie erstaunt. Nur Casi selber war es, als wusste er es schon. „Dann können sie mir bestimmt auch erklären was da geschehen ist?“ war seine Frage die mehr wie eine Bestätigung klang. „Dafür sind wir ja zu dir gekommen. Um dir zu erklären was passiert ist und wie du dich in Zukunft davor schützen kannst“ antwortet Tuscus und erzeugte bei allen Vieren noch mehr Fragen.

Kommentare:

  1. Hi Piwi! Tolle Geschichte. Ich hab aber auch gleich noch ein paar Kritikpunkte: Vorneweg aber eins, Übung macht den Meister und da sehe ich bei dir ja viel Potenzial!
    Leider sind da ein paar holprige Sätze dabei, "Casi merkte wie alle Augenpaare ihn anstarrten", zum Beispiel. Besser wäre, "Casi merkte, wie ihn alle Augenpaare anstarrten".
    Auch das Wort "Augenpaare" könnte vereinfachter ausgedrückt werden, indem du nur "Augen" sagst.
    Manchmal kommst du mit den Zeiten durcheinander.
    Lass dir Ruhe und fühl dich nicht unter Druck gesetzt. Jeden Donnerstag eine Geschichte zu veröffentlichen ist kein Kinderspiel. Bevor du den Post abschickst, lies ihn dir nochmal durch, schau nach Rechtschreib- und Grammatikfehlern.
    Deinen Stil will ich nicht beurteilen, denn das ist ja eben deiner. Mach weiter so!

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    1. Hallo Thomas, danke für deine Kritik. Die ist mit Sicherheit auch berechtigt und ich will mich nicht dafür rechtfertigen. Aber dadurch wurde mir klar, dass ich meine Seite "About me" von meinen ersten Blog auch hier einführen sollte. Das wird hoffentlich einiges erklären. Ansonsten bin ich froh darüber, dass nicht nur gelesen, sondern auch kritisiert wird. Danke, und mit deinen Worten zu antworten, mach weiter so.

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